Die 17 besten App-Baukästen, um Ihre eigene mobile App zu erstellen

Juli 7, 2017 Published by 149 Comments

app baukästen
Seit über fünf Jahren begleiten wir nun schon den Markt der Homepage-Baukästen und stellen fest, dass der Aufbau einer einfachen Webseite keine wirkliche Herausforderung mehr darstellt.

Gilt das auch für mobile Apps? Ist es möglich, eine mobile App zu erstellen, ohne auch nur den leisesten Schimmer von Programmiersprachen zu haben?

Als meine Frau angefangen hat, darüber nachzudenken, eine mobile App für ihre Museumswebseite zu erstellen, haben wir die Gelegenheit genutzt, um einige der besten App-Baukästen auf dem Markt auszuprobieren. Das Angebot ist sehr breit gefächert, nach kurzer Suche konnte ich bereits mehr als 30 Anbieter finden.

Update: Die App ist jetzt online, hier könnt ihr sie ausprobieren.

 

Mobile App-Baukästen in 100 Sekunden

 

App ist nicht gleich App

Die meisten von uns getesteten App-Baukästen bieten zwei Arten von Apps an:

Eine HTML5-App ist eine mobil optimierte Version Ihrer bereits existierenden Webseite. Sie läuft parallel zu Ihrer Webseite und wird ausschließlich Nutzern angezeigt, die Ihre Webseite auf Smartphones und Tablets besuchen.

Was die meisten Leute sich aber wünschen sind native Apps, die von Nutzern im Apple App Store oder Google Play Store (oder, vielleicht im einen oder anderen Fall, auch im Windows Phone Store) heruntergeladen werden können.

Native Apps erlauben beispielsweise auch diese praktischen Push-Benachrichtigungen, von denen kaum jemand weiß, wie man sie abstellt.

Während eine HTML5-App für 8-20 € im Monat zu haben ist, wird eine native App Ihren Geldbeutel deutlich stärker belasten. Die meisten Anbieter fordern um die 35 € im Monat, um die App im Apple-, Android- oder Windows-Ökosystem verfügbar zu machen.

Was wir hier haben ist ein spannender Markt in seiner Frühphase; wir erwarten hier bedeutende Entwicklungen. Fürs Erste sind diese App-Baukästen unsere Favoriten:

 

GoodBarber – die Augenweide

good barber

Der App-Baukasten mit dem schnittigen Namen kommt von der französischen Insel Korsika und hat recht beeindruckende Templates im Angebot. Aber auch die Funktionen können sich sehen lassen: so kann man darüber nicht nur soziale Netzwerke und Chats aufbauen, sondern auch brandneue Features wie Geofencing und iBeacons nutzen.

Für nur 32 € im Monat gibt es native Apps für iOS und Android. Mit dabei ist die sogenannte Progressive Web App, die man als vollwertigen Website-Ersatz nutzen kann. Für Interessenten gibt es eine Übersicht über bereits veröffentlichte Apps, die mit GoodBarber erstellt wurden.

 

Was uns gefällt: die Templates sind wirklich schön und die Preise für native Apps sind im Vergleich zum Wettbewerb sehr günstig. Der Editor ist darüber hinaus sehr flexibel und reich an Funktionen.

Wo man noch nachbessern könnte: hat keinen eigenen Online Shop, man kann dafür aber Amazon, Etsy und Shopify integrieren.

GoodBarber – Video Testbericht und Tutorial

Kostenlos ausprobierenwww.goodbarber.com

Ausführlicher Testbericht: AppToolTester

 

AppYourself – Einfach in der Nutzung, mit hohem Spaßfaktor

appyourself

Diese Firma wurde 2011 gegründet und kommt aus Berlin. Sie bietet Apps für iOS, Android, Windows Phone und auch mit purem HTML5 an. Das besondere Versprechen bei AppYourself: im Gegensatz zu allen anderen Anbietern bekommt man hier nicht nur eine native App, sondern auch gleich eine responsive Website dazu. Diese synchronisiert automatisch alle Inhalte mit der App. Aktuell befindet sich diese Funktion in der Open Beta-Phase.

Es gibt vier Preiskategorien, die von Web Only (5 €), Basic (15 €) über Premium (30 €) bis hin zu Business (50 € & 200€ Einrichtungsgebühr) reichen. AppYourself kann kostenlos ohne Zeitdruck ausprobiert werden.

Um die App tatsächlich in einen der App Stores einzustellen, muss man mindestens Basic-Kunde sein. AppYourself kann die Applikation auch komplett für Sie erstellen – dafür muss der Business Tarif gebucht werden.

Unter den gebotenen Features befinden sich e-Commerce, Bonuskarten, Tischreservierungen per Open Table und Resmio, Bildergalerien und natürlich die allseits bekannten Nachrichtenstreams, z.B. per RSS-Feed. Die hier gezeigten Screenshots zeigen die englische Oberfläche – AppYourself gibt es aber auch vollständig in Deutsch.


Was uns gefällt
: Am allerbesten ist das Interface, es ist gut strukturiert und extrem leicht zu bedienen. Die Grafikoptionen sind ebenfalls klasse und der Kundensupport hat sich schnell gemeldet, wenn er benötigt wurde. Mit der Connect App kann man seine App auch von unterwegs aktualisieren. Das Tool ist komplett auf Deutsch verfügbar.

Wo man noch nachbessern könnte: Mehr Templates würden nicht schaden.

Kostenlos ausprobierenhttp://appyourself.net/

Ausführlicher Testbericht: AppToolTester

Tipp: AppYourself hat uns freundlicherweise einen Gutscheincode zur Verfügung gestellt. Bei Angabe von „wtt20off“ im Bestellprozess gibt es 20% Nachlass in den ersten 12 Monaten. Gültig für alle Pakete außer Business.

 

Swiftic – Das Schweizer Taschenmesser der App-Baukästen

como

Dieser App-Baukasten, der 2010 in Israel gestartet wurde, behauptet von sich, mehr als eine Million Apps weltweit erstellt zu haben, was ihn zu einem der wichtigsten und größten Wettbewerber macht. Er hat Bausteine wie z.B. Treuepunkte, Terminbuchungen, e-Commerce, Rezensionen und Veranstaltungen im Angebot. Die meisten vorgestellten Beispielapps in der Galerie sind von Restaurants, Bands oder ähnlichen Organisationen, die Veranstaltungen verwalten.

Swiftic hat gerade eine neue Preisstruktur veröffentlicht: ab sofort gibt es nur noch eine Tarifstufe. Man kann entweder monatlich ($57), jährlich ($48) oder alle zwei Jahre ($41) bezahlen. Ein Teil dieser Updates ist auch die „6-Month Success Guarantee“, die besagt, dass man sechs Monate umsonst bekommt, falls man keinen „nennenswerten Erfolge“ mit seiner App erzielt.

Wir haben sieben unterschiedliche Templates gefunden, die man mit sechs verschiedenen Navigationsstilen kombinieren kann. Farben, Hintergrundbilder und Symbole können mit Ihren eigenen Designs angepasst werden.


Was uns gefällt
: Der Editor ist gut aufgebaut und einfach zu bedienen. Der Funktionsumfang ist extrem umfangreich und die Designs sind definitiv ein Pluspunkt.

Wo man noch nachbessern könnte: die deutsche Version ist etwas holprig übersetzt.

Kostenlos ausprobieren: www.swiftic.com

Ausführlicher Testbericht (Englisch): AppToolTester

 

app maker reviewsMehr Infos zu App-Baukästen gesucht?
Wir haben jetzt auch eine eigene Website, die sich ausschließlich mit dem Erstellen von Apps befasst. Dort findet ihr viele nützliche Tipps und eine Vergleichsübersicht der besten App Maker für euer Projekt oder Geschäft. Lasst uns wissen, falls ihr Fragen habt.

 

>Hier geht’s zu AppToolTester.com!

 

Shoutem – Das Apple unter den App-Baukästen

shoutem

Dieser App-Baukasten erblickte 2011 das Licht der Welt, ist schon extrem ausgereift und enthält sehr viele gute Optionen. Eine davon, nämlich der standortbasierte Katalog mit Locations, war für unser Testprojekt (eine Museumsapp) besonders hilfreich.

Die Monetarisierungselemente, beispielsweise die Integration von Shopify oder die Unterstützung von mobil optimierter Werbeeinblendung, hilft dabei, die Investition in Shoutem wieder reinzuholen. Zwar handelt es sich hier nicht um den teuersten Anbieter, aber günstig ist er auch nicht: Los geht es bei $19,90 (Basic) im Monat. Um die App im App Store von Apple oder Android anbieten zu können, muss man mindestens das Angebot „Advanced“ für $49 auswählen.

Was uns besonders gefällt ist die Tatsache, dass der Baukasten sowohl Spaß macht als auch sehr gut funktioniert. Die Templates sind ebenfalls klasse.


Was uns gefällt
: Designs, standortbasierte Elemente, einfache Bedienung, unproblematisches Hochladen von Bildern

Wo man noch nachbessern könnte: Etwas günstigere Preise wären natürlich nie verkehrt und auch ein echter Online Shop könnte den Nutzen noch steigern.

 

Video Testbericht (auf Englisch)

Kostenlos ausprobieren: www.shoutem.com

Ausführlicher Testbericht: AppToolTester

 

AppConfector – Made in Germany

appconfector

Ebenfalls seit 2011 ist AppConfector am Start. Laut eigenen Angaben vertrauen nicht weniger als 32.000 Unternehmen auf die Lösungen des Unternehmens. Die niedrigste Preisstufe started bereits bei 7€ im Monat und beinhaltet eine Web- wie Android-App. Für 14€ im Monat (Tarifstufe Premium) kann die App zusätzlich in den iOS Appstore für iPhones und iPads geladen werden. Wer alle Funktionsbausteine verwenden möchte, muss allerdings auf den Enterprise Tarif upgraden.

Die Funktionsbandbreite sieht durchaus interessant aus. Neben einem Onlineshop gibt es auch eine Treuekartenfunktion sowie einen Terminkalender:


Was uns gefällt
: Funktionsbandbreite, deutscher Support und auch die Bedienung gestaltet sich einfach. Zudem ist AppConfector der einzige Baukasten, der den gesamten Datenverkehr verschlüsselt.

Wo man noch nachbessern könnte: beim Design. Der Editor sieht ziemlich in die Jahre gekommen aus. Zudem gibt es leider kein richtiges Templatesystem für die App-Erstellung.

Kostenlos ausprobierenwww.appconfector.de

Tipp: mit dem Gutscheincode „wtt30first“ bekommt ihr bei AppConfector 30% Nachlass auf die erste Zahlung.

Appy Pie – Reich an Funktionen

Home page appypie

Appy Pie gibt an der am schnellsten wachsende App-Baukasten weltweit zu sein. Damit sind sie allerdings nicht die einzigen. Leider ist es nicht ganz einfach herauszufinden, ob solche Behauptungen wirklich wahr sein.

Für Einsteiger könnte die recht einzigartige kostenlose Tarifstufe interessant sein. Es ist aber wichtig zu wissen, dass man dabei nur eine mobile Website bekommt. Eine native iOS und Android App gibt es erst im nächsthöheren Tarif, womit Appy Pie mehr oder weniger im gleichen Preislevel vergleichbarer Baukästen liegt.

Das wichtigste Detail an Appy Pie sind einige der Funktionen, die man bei der Konkurrenz nicht finden kann. Beispielsweise findet man hier In-App-Käufe, kann Datenbanken nutzen und E-Books hochladen – selbst eine eigene Dating App liegt im Bereich des Möglichen! Viele dieser Features sind allerdings Integrationen, die man von einem Drittanbieter beziehen kann.

 

Was uns gefällt: Es gibt interessante Nischenfunktionen und der Editor ist einigermaßen einfach zu bedienen.

Wo man noch nachbessern könnte: Die Vorlagen und Icons sehen absolut nicht professionell aus. Leider sieht die App dadurch schnell amateurhaft aus. Die deutsche Website-Übersetzung lässt leider sehr zu wünschen übrig. Teilweise sind die Texte mit Französisch gemischt.

Kostenlos ausprobierenwww.appypie.com

 

BIZNESSAPPS – Der Lead-Sammler

biznessapps

Das Video auf der Webseite behauptet forsch, dass jede zwanzigste App auf BusinessApps basiert. Die Firma aus Kalifornien wurde 2010 gegründet und bildet inzwischen die Basis für mehr als 300.000 Apps.

Um eine native App für iOS oder Android zu erstellen, muss man den Mobile Apps-Tarif wählen, der $59 im Monat kostet. Der Editor ist klar strukturiert und macht insgesamt einen sehr soliden Eindruck.

 

Was uns gefällt: Viele Drittanbieterfunktionen sind integriert, was bei der Lead-Generierung sehr hilfreich sein kann.

Wo man noch nachbessern könnte: Visuell könnte man noch einiges herausholen, andere App-Baukästen haben insgesamt schneller zu Ergebnissen geführt.

Kostenlos ausprobieren: www.biznessapps.com

 

Mobincube – Apps für Jedermann

mobincube

Im Vergleich zu Mobile Roadie positioniert sich Mobincube als der App-Baukasten für Jedermann. Jeder darf und kann eine App erstellen und damit auch per Admob-Plattform Geld verdienen. Bevor man aber mit dem Geld verdienen loslegen kann, muss man erstmal ein wenig ausgeben. Aber keine Sorge, Mobincube ist sehr erschwinglich: Es gibt zwar einen kostenlosen Tarif, aber auch der günstigste werbefreie Tarif ist mit 9,99 € nicht wirklich teuer. Überraschenderweise erlauben alle diese Tarife auch die Erstellung von nativen Apps, d.h. die App wird auch in den großen App Stores bereitgestellt.

Mobincube, eine Firma mit spanischen Wurzeln, zeigt im Editor ein Beta-Label an. Das ist manchmal auch durchaus angebracht, denn gelegentlich mussten wir den Browser wechseln, um bestimmte Funktionen zu nutzen. Das tatsächliche Angebot, das sie bereitstellen, ist aber dann trotzdem recht mächtig, man kann richtig komplexe Seiten erstellen: Beispielsweise könnte man eine SQLite-basierte Datenbank nutzen, um Daten von einem externen Server zu einzubinden. Um ganz ehrlich zu sein, haben wir nicht ganz kapiert, wie das genau funktioniert. Dafür ist dies der einzige Anbieter, der einen tatsächlich kostenlos eine echte App erstellen lässt. Die Bezahltarife sind vergleichsweise günstig.

 

Was uns gefällt: Extrem wettbewerbsfähige Preise und viele Templates im Angebot. Außerdem sind einige der Funktionen ziemlich innovativ.

Wo man noch nachbessern könnte: Es treten ab und an technische Fehler auf und die Templates sind manchmal etwas einschränkend.

Kostenloser Tarif: www.mobincube.com

 

AppMachine – der High Potential

appmachine

Dieser Name scheint einen tieferen Sinn zu haben. AppMachine automatisiert so viele nervige Prozesse wie möglich. Geben Sie der Firma einfach die URL Ihrer Webseite und schon wird alles, was für die App von Relevanz ist, vom Anbieter selbst importiert. Twitter, Facebook, RSS, sogar Bilder werden importiert, wenn das Ihr Wunsch ist. Das ist nicht nur einzigartig, sondern auch sehr nützlich.

Der Editor dieser niederländischen Firma ist visuell sehr eindrucksvoll, man wird dabei aber nicht überfordert. Uns gefällt die Idee der Legobausteine. Es handelt sich hier um einen der besten App-Baukästen, die wir bisher gesehen haben und auch wenn die Bedienoberfläche nicht immer direkt intuitiv wirkt, denken wir, dass er das Potenzial hat, einer der besten Anbieter in dieser Branche zu werden.

Aktuell werden zwei Preisstufen angeboten: Plus für 39 € und Pro für 59 €.

 

Was uns gefällt: Ein mächtiger Editor, eine umfangreiche Auswahl an Bausteinen

Wo man noch nachbessern könnte: Die Bedienoberfläche könnte etwas logischer und schneller sein. Die deutsche Übersetzung ist unvollständig.

 

Wo stecken denn all diese Apps? Wenn man Statista glauben darf, gibt es etwa 2,8 Millionen Apps in den drei größten App Stores. Laut Swiftic und AppMakr wurden allein 3 Millionen Apps mit deren Baukästen erstellt. Das kann nur bedeuten, dass eine Vielzahl der erstellten Apps es gar nicht in die größten App Stores schafft.

 

Mobile Roadie – Der Enterprise-Baukasten

mobileroadie

Mobile Roadie ist einer der größeren Anbieter und stellt seine Kunden gern zur Schau: Disney, TED.org und Universal bieten Apps an, die auf dieser Plattform basieren.

Da die Preise bei $125 losgehen (CORE) und bis zu recht heftigen $667 (PRO) im Monat reichen, muss man sich keine Illusionen machen: Die Zielgruppe sind Großkunden. Uns haben vor allem die Designoptionen gefallen. Dort warten tolle Templates und viele Möglichkeiten, diese anzupassen.

Es gibt auch einige gute Community-Funktionen, beispielsweise Chats oder eine Pinnwand für Fans, die vor allem Bands und Künstlern gefallen dürfte. Musiker werden ebenfalls gerne hören, dass die Musikwiedergabe nahtlos eingebunden werden kann.

Dann gibt es da noch richtige Profi-Features, beispielsweise die Anpassung der Inhalte an den Standort des Nutzers („Geo-Targeting“). Aufgrund der vielen Funktionen dauert es ein wenig, bis man sich mit diesem App-Baukasten zurecht gefunden hat.

 

Was uns gefällt: Die Templates sind elegant und es gibt viele Möglichkeiten, diese noch weiter den eigenen Vorstellungen anzupassen. Alles in allem ist der Funktionsumfang sehr fortgeschritten.

Wo man noch nachbessern könnte: Der Preis ist für kleinere Unternehmen natürlich zu hoch. Wir haben auch ein wenig gebraucht, bis wir mit dem Editor klar gekommen sind – das UI könnte etwas intuitiver sein.

Kostenlos ausprobieren: www.mobileroadie.com

 

 

AppMakr – Die guten alten Zeiten der App-Erstellung

appmakr

Der Zähler dieses App-Baukastens aus Singapur steht bei knapp 2 Millionen Apps, das ist schon recht beeindruckend. Neben der Aussage, dass die App „in nur 20 Minuten“ fertig ist, fällt uns vor allem die Preisliste auf. Zusätzlich zum kostenlosen Tarif gibt es einen für $1 und einen für $14 im Monat, wodurch dieser Anbieter zu einem der günstigsten zählt.

Nach der Anmeldung kam dann aber leider die Ernüchterung. Visuell ist der Editor einfach nicht zeitgemäß, es sieht so aus, als wäre das Design mehrere Jahre alt. Wenn man aber ehrlich ist, sind die angebotenen Bausteine zahlreich und das App-Design an sich ist sehr variabel. Man arbeitet aber einfach nicht gern mit so einem Werkzeug, wenn man die stylischen Mitbewerber zum Vergleich anschaut.

 

Was uns gefällt: Sehr erschwinglich

Wo man noch nachbessern könnte: Das Design und der Editor. Hier wäre es mal an der Zeit für eine Frischzellenkur.

Kostenlos ausprobieren: www.appmakr.com

Ausführlicher Testbericht: AppToolTester

Weitere App-Baukästen, die wir nicht getestet haben

Apps-Builder

appsbuilder

Dieser italienische App-Baukasten beinhaltet einen Drag&Drop-Editor und bildet bisher die Grundlage für 500.000 Apps. Es gibt drei Preiskategorien: 9 € (Starter), 19 € (Pro) und 39 € (Premium). Um native Apps für iOS oder Android erstellen zu können, wird der Premium-Tarif benötigt. Kostenlos ausprobieren: www.apps-builder.com

IBuildApp

ibuildapp

Obwohl die angebotenen Templates nicht so spannend aussehen, kann IBuildApp doch über eine Million Apps vorweisen. Die Preiskategorien sind Basic ($9,99 im Monat), Business ($39) und Enterprise/Agentur ($99). Kostenlos ausprobieren: http://ibuildapp.com

BuildFire

buildfire
Diese sehr hübsche Webseite verrät nicht viel über die Firma dahinter, wenn man mal davon absieht, dass 30.000 Firmen die Software in irgendeiner Form genutzt haben. Sie haben die Wahl zwischen einem kostenlosen und einem Premium-Tarif ($49 im Monat). Kostenlos ausprobieren: http://buildfire.com

MobAppCreator

mobileappcreator

Diese Firma kommt aus Argentinien und hat sich auf native Apps spezialisiert. Die Preiskategorien sind Basic, Pro und Advanced – natürlich kann man den Anbieter auch kostenlos ausprobieren, und zwar unter www.mobappcreator.com.

Appery.io

appery

Wenn Sie technischer Jargon nicht stört oder Sie diesen sogar mögen, könnte das „leading cloud-based rapid development environment for building mobile apps“ dieser Branche gut zu Ihnen passen. Es handelt sich hierbei mehr um eine technische Infrastruktur für Apps als um einen App-Baukasten für Endkunden. Kostenlos ausprobieren: http://appery.io

Gamesalad

gamesalad

Die Erstellung von Spielen ist so ziemlich die Königsdisziplin für einen Programmierer. Für nur $299 im Jahr bietet diese Firma aus Texas ein Baukastensystem für die Erstellung von Spielen für iOS und Android. Kostenlos ausprobieren: http://gamesalad.com

 

Kann ich auch Apps verkaufen, die ich für Kunden erstelle?

Absolut, das wird von den App-Baukästen sogar gefördert durch White Label oder Reseller-Programme. Meistens gibt es spezielle Angebote, wenn man mehr als drei Apps für Kunden erstellt.  Dabei wird das gesamte Branding (Logo, Markenname etc.) des Herstellers entfernt. So sieht es dann aus als wären Sie selbst der Ersteller des App-Content Management Systems. Sie können auch jedem Ihrer Kunden einen direkten Login zum Baukasten anbieten, so dass diese die Apps selbständig bearbeiten können.

Weitere Infos zu den Reseller-Programmen und wie man selbst ein App Business startet, finden Sie in diesem Blogartikel (aktuell auf Englisch).

 

Kann ich eine App erstellen und sie dann verkaufen?

Ja. App-Baukästen fördern das sogar über ihre Whitelabel- oder Reseller-Programme. Normalerweise gibt es Sonderangebote, wenn Sie bei einem Anbieter mehr als 3 Apps erstellen, und er entfernt sogar sein gesamtes Branding (Logo, Markenname usw.). So können Sie es so aussehen lassen, als hätten Sie die gesamte App-Erstellungsplattform selbst erstellt. Sie können Ihre Kunden auch mit einem Login ausstatten, damit sie die App selbst bearbeiten können.

Wenn Sie sich weiter über Reseller-Programme informieren und wissen möchten, wie Sie ins App-Reseller-Geschäft einsteigen können, finden Sie hier einen ausführlichen Blog-Post zu dem Thema.

Fazit

Es stimmt, dass man keinerlei Programmierkenntnisse benötigt, um eine App zu erstellen. Wenn man allerdings möchte, dass die App auch tatsächlich in einem der App Stores landet, sind zumindest grundlegende Bildbearbeitungskenntnisse von Vorteil.

Qualitativ hochwertige visuelle Eindrücke sind der Schlüssel zu Apps, die beim Kunden gut ankommen. Zusätzlich muss man wissen, wie man eine App aufbaut, damit sie auch einen Mehrwert bietet – eine einfache Kopie der bestehenden Webseite wird da meist nicht ausreichen. App-spezifische Inhalte oder Funktionen sind hier gefragt.

Wir wiederholen noch einmal: Hier kommen noch große Entwicklungen auf uns zu. Teilen Sie uns mit, was Sie davon halten!

 

Haben Sie einen davon schon ausprobiert? Welcher gefällt Ihnen am besten?

Image credit: DigiClack – Fotolia

Robert

Verfasst von Robert (190 posts)

Hallo, ich bin Robert Brandl und habe WebsiteToolTester gegründet. Falls Sie Fragen haben, hinterlassen Sie einfach einen Kommentar.

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