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Facebook like

Millionen von Marken und Unternehmen nutzen heute aktiv die Möglichkeiten und Vorteile sozialer Medien. Dabei steht Facebook im Mittelpunkt vieler Online-Marketingkampagnen. In letzter Zeit häufen sich aber auch die Kritikpunkte.

Mehr Werbung, weniger relevante Inhalte

Facebook hat seine Fahrtrichtung geändert und die Sichtbarkeit von Beiträgen im Newsfeed der Benutzer reduziert. Wenn Sie Ihre Seite aktualisieren, sehen dies nur in etwa 15 Prozent Ihrer Facebook-Fans, sofern Sie nicht für einen „Promoted Post“ bezahlen. Und das kann bei einer hohen Anzahl an Fans sehr teuer werden.

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Abbildung: Achten Sie auf den Vermerk „Gesponsert“.

Dass Facebook jetzt bezahlte Inhalte bevorzugt, könnte die Art und Weise wie User die Inhalte aus dem Newsstream wahrnehmen, ziemlich verändern. Und das nicht unbedingt zum Positiven.

Aber zurück zur ursprünglichen Frage: Facebook-Seite oder eigene Homepage: Was ist wichtiger?

Nachteile der ausschließlichen Facebook-Nutzung

  • Facebook-Seiten lassen sich nur sehr schwer für Suchmaschinen optimieren, und ihr relativ starres Layout verhindert ein wirksames Branding.
  • Facebook ist im Moment sehr populär. Man muss aber bedenken, wie schnell sich so etwas ändern kann – beste Beispiele sind StudiVZ oder Myspace. Auch Facebook kann eines Tages aus der Mode kommen.
  • Wenn Ihre Fans zu einem anderen Netzwerk weiterziehen, kann es – falls überhaupt möglich – sehr aufwändig werden, alle in Facebook hochgeladenen Inhalte mitzunehmen.
  • Nahezu jeder Mensch nutzt das Internet, aber nicht alle sind auf Facebook. So unglaublich das auch manch jüngerem User erscheinen mag.
  • Da Facebook ein kostenloses Tool ist, haben Sie keinerlei Möglichkeit, über neue Änderungen mitzuentscheiden. Niemand weiß, was als Nächstes kommt.

Auf Facebook sind Sie nicht Kunde, sondern User. Das heißt, es gibt keinen Spielraum für Sonderwünsche, denn Facebook ist in erster Linie seinen Aktionären verpflichtet, nicht seinen Benutzern.

Das Beste aus beiden Welten

Wenn Sie sich mehr Flexibilität bei der Veröffentlichung und Verbreitung Ihrer Inhalte wünschen, führt kein Weg an einer eigenen Website vorbei. Nur so behalten Sie die volle Kontrolle über Gestaltung und Präsentation. Außerdem machen Sie sich unabhängig von den ständig neuen Regeln und Algorithmen auf Facebook und steigern die Chancen, dass Ihr Unternehmen über Suchanfragen gefunden wird.

Am besten fügen Sie Ihrer Homepage einen Blog und eine Facebook-Seite (und/oder Twitter, Google+ und Pinterest) hinzu – eine sehr einfache Methode, um nebenbei Ihr Ranking in Google zu verbessern.

Wie erstelle ich eine gewerbliche Website?

Für viele Unternehmen, besonders für kleine und mittelständische Betriebe, ist das Erstellen einer Homepage ein eher abschreckender Gedanke: eine komplizierte, zeitaufwändige und kostspielige Angelegenheit. Aber das muss es nicht sein!

Auch wenn Sie kein Technikgenie sind, können Sie mithilfe eines Homepage-Baukastens selbst eine einfache Firmenhomepage erstellen. Das funktioniert auf ähnliche Weise wie das Einrichten einer Facebook-Seite. Am besten kombinieren sie das direkt mit einem E-Mail Newsletter – das hat den Vorteil, dass Sie so Ihre Kontakte viel direkter erreichen, als das über soziale Netzwerke möglich ist. Tipps zur Einrichtung erhalten Sie bei EmailToolTester.

Ein Homepage-Baukasten besteht aus fertigen Vorlagen. Das heißt, Sie ziehen die gewünschten Elemente auf Ihre Homepage und gestalten so die einzelnen Seiten – und zwar ganz einfach in Ihrem Webbrowser. Ebenso einfach können Sie einen Blog oder Ihre Social-Media-Konten integrieren. Damit wird die Homepage zur zentralen Drehscheibe für Ihre Internetpräsenz.
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Image credit: suze / photocase.com


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