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Ein Viertel aller Firmen in Deutschland haben noch keinen Internetauftritt – zumindest kam das bei einer 2007 veröffentlichten Studie von BITKOM heraus. Bei Freiberuflern ist die Anzahl der „Homepage-losen“ noch um einiges höher. Die Gründe dürften fast immer bei zwei Mängeln liegen: Geld, Zeit oder auch beidem.
Wir sind auf die Suche gegangen und haben 8 gute Gründe gefunden, die für eine geschäftliche Website sprechen:

1. Sie präsentieren Ihr Angebot richtig:

strukturEinen Internetauftritt zu planen, setzt auch voraus, dass man sich vorher nochmal intensiv mit seinem Waren- bzw. Dienstleistungsangebot auseinandersetzt. Und das ist mitunter größer als die Kunden gedacht haben: so kann z.B. die Laufkundschaft eines Schuhladens auf der Homepage erfahren, dass es hier neben Kinderschuhen auch Frauenschuhe und Accessoires gibt.

 

2. Sie werben effektiver:

GeldWie werben Sie momentan? Gehören Flyer, Kalt-Akquise, Direkt-Mailings dazu. Diese Medien drängen sich dem Kunden auf und erwischen ihn nur selten zur richtigen Zeit. Findet er sie über Google, so stehen die Chancen gut, dass er ein konkretes Anliegen hat und sich von Ihnen dafür eine Lösung erhofft. Kostengünstiger können Sie kaum werben: Besucher, die über die normale (organische) Suche  kommen, kosten Sie keinen Cent. Sicher, das Aufsetzen, Betreiben und Optimieren einer Website erfordert erst einmal eine Investition – aber – siehe Grund 3:

 

 3. Sie können die Website auch selbst umsetzen:homepage selber bauen

Mit der richtigen Software ist die Erstellung einer Website einfacher als Sie denken. In unserem Testlabor befassen wir uns mit Website-Baukästen. Mit diesen sehr einfach zu bedienenden Content Management Systemen kann praktisch jeder, der gut mit Word und Powerpoint zurechtkommt, auch eine ordentliche Homepage erstellen.Aber: falls Sie selbst nicht die Zeit haben, sich damit zu beschäftigen oder Sie einen Internetauftritt benötigen, der professioneller sein soll als das was Sie selbst umsetzen können, macht es auf jeden Fall Sinn einen gelernten Webdesigner damit zu beauftragen. Tipps holen Sie sich am besten im Bekanntenkreis. Heute treiben viele relativ talentfreie Webdesigner ihr Unwesen, die zwar bestenfalls nicht viel kosten, aber auch keine tollen Resultate bringen.

 

4. Ihre Kunden können Sie leichter weiterempfehlen:

Wenn Ihr Produkt gut ist, empfehlen Sie Ihre Kunden auch gerne weiter. Im Online-Zeitalter geschieht das vermehrt über Medien wie E-Mail, Facebook oder andere soziale Netzwerke wie die klassischen Foren. Ohne Website kann niemand auf Sie verlinken und Sie verzichten auf diesen (momentan rasant wachsenden) Empfehlungskanal.

 

 5. Ihre Kunden finden zu Ihnen:

Falls Sie regelmäßig Kunden in Ihrem Geschäft oder Büro empfangen, ist eine Anfahrtsbeschreibung äußerst hilfreich. Eine Google Maps Integration wie hier im Beispiel ist in weniger als einer Minute umsetzbar.

 

6. Häufige Kundenanfragen beantworten Sie direkt auf der Homepage

Vermutlich fallen Ihnen spontan zwei-drei Fragen ein, die Sie oft von Kunden zu hören bekommen. Natürlich ist es schön mit netten Kunden zu telefonieren, Ihre Zeit können Sie vermutlich aber auch besser einsetzen als immer wieder die gleichen Fragen zu beantworten. Im Punkt „Häufige Fragen“ beantworten Sie diese Fragen einfach auf der Website. Für alle anderen Fragen können Sie ein Kontaktformular bereitstellen – und wenn Sie gerne telefonieren, schreiben Sie einfach Ihre Telefonnummer prominent dazu.

 

7. Verkaufen Sie Ihre Produkte online:

Falls Sie ein versandfähiges Produkt verkaufen, spricht oft nichts dagegen, dies auch in einem Online-Shop anzubieten. So erweitern Sie schlagartig die Anzahl Ihrer potentiellen Kunden auf ganz Deutschland oder wenn Sie wollen sogar weltweit. Auch einen Online-Shop aufzusetzen ist heutzutage nicht mehr komplizierter als eine eBay-Auktion aufzusetzen (mehr zum Thema Online-Shop). Sicher gibt es hier rechtliche und logistische Angelegenheiten, die man bedenken muss, aber auch dafür gibt es passende Hilfestellungen (z.B. E-Commerce Leitfaden).

 

8. Sie sind in der Lage einen Dialog mit Ihren Kunden aufzubauen:Dialog

Um Ihre Kunden an sich zu binden, ist es auf jeden Fall sinnvoll mit Ihnen zu kommunizieren. Und das muss nicht 1:1 sein, sondern kann auch per Newsletter, Blog, Twitter oder Facebook erfolgen. Gerade für Freiberufler kann es sehr nützlich sein einen Blog zu betreiben und sich so als Experten des jeweiligen Fachgebiets zu positionieren. Zum Thema Social Media erscheint hier in Kürze eine Serie. Teil 1 wird sich mit dem Thema Blogs beschäftigen. Wann es sinnvoll ist einen Blog zu betreiben und wie man das umsetzen kann.

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