Als Fotograf zur eigenen Website – Tipps & Tricks

fotografen homepage
Kundenakquise ist für die meisten Fotokünstler nicht gerade der angenehmste Teil ihrer Arbeit. Und das verwundert kaum – ist doch die Zeit, die man mit der Werbung neuer Kunden verbringt, ein unbezahlter Aufwand. Besonders die telefonische Akquise kann sich für Freiberufler als extrem zeitaufwändig und frustrierend erweisen.

Viel angenehmer ist es natürlich, wenn man von potenziellen Kunden selbst gefunden und kontaktiert wird. Eine Website macht genau das möglich: Einmal erstellt und aktiviert, kümmert sie sich darum, neue Kunden zu finden, während Sie unterwegs sind und fotografieren.

Inhalt:

  1. Vorteile einer Portfolio-Website
  2. Kann ich auch ohne Technikkenntnisse eine Website erstellen?
  3. Typische Anforderungen an eine Fotografie-Website
  4. Empfohlene Homepage-Baukästen
  5. Beispiel-Websites

Eine eigene professionelle Fotografen-Homepage zu erstellen, ist einfacher, als Sie vielleicht vermuten – vor allem mithilfe eines Website-Baukastens. Wie flexibel und einfach zu bedienen ein solches Tool sein kann, zeigt unser Video am Beispiel einer Band Website:

Übrigens – das ist die Website, die in dem Video erstellt wurde. Wir haben dafür den Website-Baukasten von Wix verwendet.

Vorteile einer Portfolio-Website:

  • Aufbau einer persönlichen Marke: Machen Sie Ihre Spezialisierung zu Ihrem Markenzeichen. Positionieren Sie sich als bester Anbieter in einem enggefassten Bereich – das hebt Sie von der Masse ab.
  • Kontaktaufnahme: Ihre Website ist die zentrale Kommunikationsdrehscheibe für Anfragen aller Art und kann auch mit Ihren Social Media-Profilen verknüpft werden.
  • Sofortkaufpakete und Online-Buchung: Für Kunden ist es praktisch, wenn sie Ihre Services direkt auf der Website buchen können. Erstellen Sie Standardpakete, die auf die Anforderungen Ihrer Kunden abgestimmt sind. Und der größte Vorteil? Keine schlaflosen Nächte mehr wegen ausbleibender Zahlungen.
  • Referenzen: Präsentieren Sie Projekte, die Sie für andere Kunden realisiert haben.

Kann ich auch ohne Technikkenntnisse eine Website erstellen?

Grundsätzlich ja. In den letzten Jahren sind hervorragende Baukastenlösungen auf den Markt gekommen, die meist auch für Fotografen gut geeignet sind. Einige dieser Lösungen bieten sehr professionelle Designs an, andere weniger.

Das Tolle ist, dass es meist eine kostenlose Version gibt. Bei diesen Versionen sind üblicherweise einige Funktionen nur eingeschränkt verfügbar, aber zum Kennenlernen der Software ist der inkludierte Funktionsumfang mehr als ausreichend.

Doch keine Sorge, die meiste Zeit bleiben Ihnen solche technischen Details erspart. Sie benötigen weder FTP-Zugriff, noch müssen Sie eine Datenbank verwalten oder sich mit einer Webhosting-Schnittstelle in unverständlichem IT-Jargon herumschlagen. Auch um Sicherheitsupdates brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen. Bei Programmen wie WordPress müssen diese regelmäßig selbst durchgeführt werden, doch die Website-Baukästen, die wir Ihnen hier vorstellen, erledigen das für Sie im Hintergrund.

Die einfache Nutzung bringt natürlich auch Einschränkungen mit sich. Sie haben nicht dieselben professionellen Funktionen und Tools zur Verfügung wie mit einem umfassenden Content Management System. Die meisten dieser Funktionen gehen allerdings weit über das hinaus, was eine einfache Portfolio-Website benötigt.

Bei der Suche nach dem passenden Website-Baukasten ist es hilfreich, auf die folgenden Kriterien zu achten.

Typische Anforderungen an eine Fotografie-Website:

  • Aktualisierung ohne Programmierkenntnisse möglich
  • Relativ kleine Website (ca. 5 bis 30 Seiten)
  • Verschiedene Fotogalerie-Optionen
  • Integrierte Bildbearbeitung für kleinere Änderungen
  • Elegante Präsentationsmöglichkeiten für Ihr Portfolio
  • Reichlich Speicherplatz für hochwertige Bilddateien
  • Social Media-Integration (z. B. Facebook, Instagram, Pinterest,…)
  • Option für kennwortgeschützten Kundenzugriff
  • Domain und E-Mail-Konto inkludiert
  • Attraktive Designvorlagen (für Mobilgeräte optimiert)
  • Möglichkeit zur Suchmaschinenoptimierung
  • Blog-Option
  • Terminplanung über die Website
  • Technischer Support durch den Anbieter
  • Kosten: 5-12€ monatlich, 15-20€ mit E-Commerce

Was Sie nicht brauchen:

  • Verwaltung hunderter individueller Seiten
  • Große, mehrsprachige Website bzw. Shop
  • Bereich für kostenpflichtige Mitgliedschaft

Tipp: Fotografen-Homepage.com beschäftigt sich mit Homepage-Baukästen, die speziell für Fotografen geeignet sind. Dort findet ihr auch Empfehlungen für gute Inhalte und andere hilfreiche Artikel. Hier besuchen.

Unsere Empfehlungen für Fotografen:

wix logo

Falls Sie Ihre Besucher nachhaltig beeindrucken möchten, sollten Sie sich Wix.com genauer ansehen. Ohne Zweifel bietet dieser Anbieter äußerst kreative Designvorlagen und andere ausgefallene Effekte. Dazu gehören vor allem die Bildergalerien. Aufgrund seiner Flexibiliät ist Wix deswegen sehr beliebt bei jedem, der sein Portfolio zur Schau stellen möchte. Mit keinem anderen Anbieter kann man Designs so pixelgenau erstellen.

Der App Markt ist ein weiterer Vorteil. Mit wenigen Klicks ergänzen Sie Ihre Website um Zusatzfunktionen. Für Fotografen besonders interessant ist Wix Bookings sein, eine Terminbuchungsfunktion, mit der Ihre Kunden Sie direkt auf Ihrer Website für Fotoaufträge buchen können. ShoutOut ist eine weitere interessante App, mit der Sie Newsletter an Ihre Kunden und Interessenten senden können.

Die Blogfunktion ist zwar nicht die allerbeste auf dem Markt, sie erfüllt aber durchaus ihren Zweck. Den Online Shop können wir aktuell leider nicht für den Einsatz innerhalb der EU empfehlen, wir denken aber das Wix hier nachlegen wird.

Trotz dieser – für Fotografen wahrscheinlich überschaubaren Nachteile – empfehlen wir Wix aufgrund der tollen Designs und Gestaltungsmöglichkeiten für bildstarke Websites. Unseren ausführlichen Wix.com Testbericht finden Sie hier.

jimdo

Jimdo bietet im Gegensatz zu Wix mehr Struktur in der Bearbeitung. Dafür sind Sie hier nicht ganz so flexibel in der Gestaltung. Welches System Ihnen besser gefällt, müssen Sie selbst ausprobieren. Zum Glück kann man beide Homepage-Baukästen kostenlos testen.

Die schicken Fotogalerien stechen bei Jimdo hervor, welche automatisch für mobile Geräte optimiert werden. Außerdem können Sie auch einen Blog starten und regelmäßig Ihre neuesten Fotografien posten. Auch der Onlineshop bekommt sehr gute Noten von uns, da er nicht nur funktional einwandfrei ist, sondern auch die EU-Gesetze achtet, so dass Sie einen rechtssicheren Shop aufbauen können.

Mit Jimdo können Sie Ihre Bilder auch per Passwort schützen und nur bestimmten Leuten zugänglich machen. In den Bezahltarifen ist auch direkt eine Domain und E-Mail Account(s) inklusive. Hier finden Sie unseren ausführlichen Jimdo Testbericht.

Fazit

Ob Sie als Fotograf Ihre Website selbst gestalten oder einen Webdesigner beauftragen, liegt ganz bei Ihnen. Die Sache selbst in die Hand zu nehmen, ist definitiv günstiger. Und falls Sie nach einigen Versuchen feststellen, dass Sie doch lieber einen Profi engagieren, haben Sie zumindest gelernt, wie ein Website-Editor funktioniert, und besitzen mehr Einblick in den Gesamtablauf.

Letztlich gilt: Wenn Kleider Leute machen, dann machen Bilder eine Website – und das ist zum Glück Ihr Spezialgebiet!

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Hallo, ich bin Robert Brandl und habe WebsiteToolTester gegründet. Falls Sie Fragen haben, hinterlassen Sie einfach einen Kommentar.

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